Lernende

Ausbildung

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre zum Gärtner EFZ, 2 Jahre zum Gärtner EBA

  • Gewerbeschule: 1 Tag pro Woche

  • Besuch diverser obligatorischer überbetrieblicher Kurse

Die dreijährige Ausbildung zum Landschaftsgärtner läuft auf zwei Ebenen ab:

Im Betrieb, wo die Auszubildenden die gärtnerische Praxis von der Pike auf lernen, und in der Berufsschule beim theoretischen Unterricht. Der ist aber nicht wie in einer allgemeinen Schule, sondern zugeschnitten auf den Berufsalltag: Dinge, die Sie hier lernen, können Sie bei Ihrer Arbeit auch direkt anwenden. Das sind zum Beispiel Pflanzenkunde, Technik oder Mathe, damit Sie beim Bauen eines Gartens auch den räumlichen Durchblick haben. Ausserdem gibt es noch überbetriebliche Lehrgänge, wo angehende Landschaftsgärtner z. B. lernen, wie sie mit der Motorsäge umzugehen haben, oder wie sie Natursteine verarbeiten.

Interne Ausbildung

  • Die interne Schulung findet jeweils wöchentlich Dienstagaband ab 16.30 Uhr statt.

  • Halbjährliche Beurteilung jedes Lernenden durch den Berufsbildner anhand des Bildungsberichtes. Hier werden erreichte Ziele, allenfalls Defizite sowie die persönliche Entwicklung besprochen und neue Ziele für das kommende Semester getroffen.

Perspektiven

Ist die Ausbildung erst einmal abgeschlossen, haben Landschaftsgärtner viele Möglichkeiten, auf der Karriereleiter eine Stufe (oder auch mehrere!) höher zu klettern. So können Sie als ausgebildeter Landschaftsgärtner in der betrieblichen Praxis arbeiten, z. B. als Vorarbeiter oder Baustellenleiter.

Nach einem Jahr im Beruf können Sie aber auch eine Weiterbildung zum Technikermachen, oder nach zweijähriger Berufserfahrung zum Meister! Dann sind Sie selbst für die Ausbildung von Auszubildenden verantwortlich. Ausserdem gibt es noch die Möglichkeit, mit dem Abschluss in der Tasche zu studieren und den Bachelor oder Master mit der Fachrichtung Landschaftsarchitektur/ Landschaftsbau zu machen.